Samples

„Expedition“ von Gabriel Koeppen
(Edition Gabricelli Ge 1014)

„Expedition“ ist ursprünglich ein Solostück für Violoncello. Mit dem Einverständnis des Komponisten improvisierte Michael Honzak eine Schlagzeugstimme dazu. Im Zuge dessen stellte sich heraus, dass zu Beginn des Stückes eine Improvisationseinleitung für Violoncello erwünscht ist. Das Endergebnis ist im Video zu hören.

„Delaying“ von Annette Ziegenmeyer
(Edition Moeck 2133)

Für Blockflöte und ein Delay-Effektgerät komponiert. Mit dem Delay wird Hall und Zeitversetzung gesteuert, welche das Hinzufügen einer zweiten Stimme ermöglicht. Die Angabe der Zeitversetzung wurde von der Komponistin fixiert. Im Mittelteil kommt es zum Spieleinsatz von zwei Blockflöten gleichzeitig, einer Sopranblockflöte und einer Altblockflöte.  Geübte Zuhörer können vier Stimmen wahrnehmen. Weitere Effekte sind Glissandi im Melodieverlauf und percussive Klänge, erzeugt durch Zungenartikulation.

„If I Would“ von Gabriel Koeppen
(Edition Gabricelli GE 1014)

„If I Would“ ist ein Stück mit kräftigem Charakter und einem weichen melodiösem Teil. Bei der Wiederholung wird der melodiöse Teil doppelt so schnell gespielt und der liebliche Charakter verändert. Für die Einleitung in dem hier gespielten Stück fügte der Komponist extra zusätzliche Zeilen hinzu. Die verwendeten Effekte beim Cello sind Glissandi und perkussive Klänge durch das Abziehen der Finger im Melodieverlauf. Mit  Einwilligung des Komponisten fügte Michael Honak die Schlagzeugstimme hinzu.

„Who’s Bar Three“ von Annette Ziegenmeyer
(Edition Moeck 2133)

Dieses Stück soll an „Techno Grooves“ erinnern. Es ist ein sehr rhythmisches Stück mit weichen, kurzen gebundenen Melodiepassagen als Kontrast. Die Interpreten sind mit der Zungentechnik und mit ihrer Spielenergie gefordert, während
das Delay für die zeitversetzte zweite Stimme sorgt.

„Ouvertuere“ aus „Julia plays Gulda“ (nur Audio)

„Ouverture“
(Papageno Buch- und Musikalienverlag)

Stürmisch mit abrupten Sechzehntel und Achtelnoten in einem  Dreiklang beginnt der 1. Satz und führt sofort in den Jazz Stil. Im 2. Teil folgt der Kontrast mit ruhiger und wunderbarer Melodie in der Cellostimme, begleitet von sanften Klängen der spielenden Bläser (in dieser Aufnahme ersetzt das Klavier die Bläser). Die Melodie lädt zum Träumen ein, bis plötzlich die Bläsergruppe (Klavier) mit einem schnellen Crescendo wieder in den rhythmischen Jazz Stil überleitet. Es ist ein Wechselbad der zwei Teile zwischen Verrücktheit, vorherrschenden mitreißenden Rhythmen und ruhiger, lieblicher Melodie.

CelloPart
„Idylle“ aus „Julia plays Gulda“ (Nur Audio)

„Idylle“
(Papageno Buch- und Musikalienverlag)

Die Einleitung  erinnert an Waisenbläser und bereitet sanft den Einstieg des Violoncellos vor. Sehr introvertiert mit süßer, ja fast kitschiger Melodie fügt sich das Cello ein. Nach diesem Teil folgt ein ländlicher Bläsersatz (In dieser Aufnahme mit Klavier gespielt), der an die traditionelle Blasmusikkapellen in Österreich erinnert. Schon fast am Ende gibt es einen bewegten Teil mit musikalischen Humor versehen. Der Schluss ist ländlich und leicht.

„Julia plays Gulda“:

Die Aufnahme wurde 2012 eingespielt und ist bei Interesse über das Kontaktformular bestellbar.